The Business Model I hate the most

is probably this one: Freemium. Unfortunately it is not going to vanish, but I hope that more services actually charge their customers money for what they do.

manual trackback: why social software needs to be free to rock

Comment by helge — 4. April 2007 @ 18:58

hm, jetzt wissen wir aber immer noch nicht, warum dir das so sauer aufstößt… vielleicht steh ich auf der leitung?
bei DEM angebot ist guter rat für eine servicedifferenzierung teuer. was spricht also dagegen, den usern etwas kostenlos anzubieten und für upgrades / zusätzliche features was zu verlangen?
wenn die basis variante schon keinen wert hat, wird’s ohnehin kaum einer nutzen. wenn mir aber eine anwendung so gefällt, dass ich sie häufig nutze, gebe ich für einen mehrwert gern ein wenig aus.

Comment by Markus — 4. April 2007 @ 20:18

@markus: nichts gegen indirekte erlösmodelle oder kostenlose light-versionen, aber die “alles muss gratis sein”-mentalität ist falsch und hinderlich.

Comment by helge — 4. April 2007 @ 23:16

“alles ist gratis” entspricht aber nicht dem freemium modell ;-)
ich verstehe deinen einwand schon – wo kommen wir hin, wenn alles kostenlos sein muss? -> wird auf kurz oder lang natürlich auf kosten der qualität gegen und es wird vermutlich nur anbieter geben, die sichs leisten können…

das “problem” an der sache ist aber, dass wir schon genau dort sind. wie kann ich mich als einsteiger mit einem neuen service am markt positionieren, wenn’s ohnehin schon 10 andere gibt, die etwas ähnliches kostenlos anbieten?

Comment by Markus — 5. April 2007 @ 07:55

@markus: ich meinte “das basisservice muss immer gratis sein” als ich “alles muss gratis sein” schrieb.

Comment by helge — 5. April 2007 @ 14:16

Jetzt muss ich hier wohl mal Stellung beziehen, nachdem das so eine Diskussion ausgelöst hat.

Ich persönlich mag die Tatsache nicht, dass es sich generell als Usus etabliert hat, Services jeder Art über das Freemium Modell anzubieten. Das entspricht keiner wirtschaftlichen Realität, trägt massiv dazu bei, dass alles mit Werbung zugepflastert wird (denn wenn niemand dafür zahlt, dann machen wir halt Werbung drauf), die ich nicht mag.

Das bringt mit sich, dass nur jene Firmen überleben die am schnellsten und intensivsten wachsen (im Internet) und das ist nicht immer auf Grund des besseren Produktes. Natürlich ist meine Wunschvorstellung idealisiert, aber prinzipiell müsste es (auch im Internet) möglich sein für Leistungen Geld zu verlangen, wenn diese nützlich sind. Die Beträge um die es dabei geht sind vermutlich wesentlich niedriger als in der Realität, aber die Kosten sind es ja auch.

Soweit meine Begründung. Was nicht heisst, dass dieses Modell nicht wirtschaftlich tragfähig ist und ein valides Business Modell. Aber man muss ja nicht jedes Business Modell mögen, nur weil es valide ist.

Comment by smi — 5. April 2007 @ 18:26

dass die fokussierung auf das free- oder freemium-modell diesen wachstumszwang verursacht, sehe ich nicht so – eher andersrum.

Comment by helge — 6. April 2007 @ 09:24

Ich hab nicht gesagt, dass das Modell ursprünglich den Zwang hervorgerufen hat, aber sehe es nach kurzem Überlegen doch so. Denn hätte sich das nicht eingebürgert gäbe es für viele Services keinen Grund ad infinitum zu wachsen. Ganz im Gegenteil. Aber vieles an “viralen” Tools ist nur dadurch entstanden, weil die Notwendigkeit war schnell zu wachsen.

Wenn es so wie Du gesagt hast umgekehrt wäre, dann wären Services schnell gewachsen um grösser zu sein und hätten sich nur deshalb des Freemium Modells bedient.

Comment by smi — 6. April 2007 @ 09:46

Glaube trotzdem, dass es eher (oder zumindest auch) andersrum ist: Viele “Claims” in diesem Goldrausch sind nur durch hohe kritische Masse erreichbar. Und dafür würde ein Premium-Modell zu sehr bremsen.

Einen weiteren Grund sehe ich im beliebten Exit-Szenario Übernahme (durch Yahoo ;-). Firmenbewertungen lassen sich mit astronomischen Userzahlen und Marktdominanz deutlich mehr aufblasen als mit soliden Umsätzen.

Comment by helge — 6. April 2007 @ 11:50

Leave a comment