Weggefahren.

Vom Barcamp. Aus Kärnten. Und die Meinung geändert. Da sagte ich man muss selbst die Veränderung herbeiführen wenn man will und dabei ist sie passiert. Auch ohne mein Zutun. Und trotzdem hab ich getan. Eine kleine Präsentation über Enterprise 2.0 und unser System (Zusammenfassung hier).

Alles in Allem kann man sagen ein gutes Barcamp, mit guten Diskussionen, einem guten Abend und einer wirklich guten Teilnehmerschaft. Da waren Leute von Qype, von Hitflip, aus der österreichischen PR Szene und von grossen Unternehmen. Einige Präsentationen waren dennoch überflüssig, und um die Frage von Julia zu beantworten was denn der Unterschied zwischen einer Unkonferenz und einer Kraut & Rüben Konferenz sei, so denke ich, dass die Idee der Barcamps beinhaltet, dass es möglichst unkonferenzig zugehen soll. Also kein Programm das sich jemand ausgedacht hat. Keine oder wenige Vorträge von Menschen die nichts zu sagen haben aber Kraft ihres Amtes oder ihrer Position doch was sagen dürfen (müssen). Also freier, spontaner, mit weniger Hürden.

Dennoch sind die Barcamps thematisch immer sehr konsistent, was nicht heissen soll, dass nicht ein gewisser Spielraum besteht, wie man an anderen Beispielen sieht. Aber es geht um Technik, es geht ums Web, es geht darum wie man damit umgeht. Und nicht um Zeitmanagement. Oder Ansätze für ein besseres Leben (auch wenn die sicher wertvoll und sinnvoll sind). Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Zum Glück gilt gerade beim Barcamp die alte Regel der Abstimmung mit den Füssen, also einfach rausgehen und was anderes machen. Das bringt mich auch zu den einzigen drei Kritikpunkten die ich habe:

  • Bei der Anzahl der TeilnehmerInnen hätte es ruhig einen Track mehr geben können oder aber die Slots hätten kürzer sein können (45 Minuten).
  • Obwohl der Raum gut war (weil Infrastruktur da war) finde ich war die Atmosphäre beim Barcamp Wien besser, einfach weil sich nicht alles zersprargelt hat (schönes Wort).
  • Die Kritik an den TeilnehmerInnen ist, dass am Sonntag deutlich weniger Menschen da waren als Samstag. Was schade ist.

Ansonsten muss man Daniela Terbu, Georg Holzer und Ed Wohlfahrt ein großes Lob für die perfekte und reibungslose Organisation aussprechen. Alles war fein, auch wenn ich die Qualität der hoffentlich handgekrendelten Kasnudeln nicht überprüft habe.

Who’s next? Innsbruck? Salzburg? Graz?

klar handgekrendelt. was sonst!
für interessierte gibt es auf wikipedia eine erklärung (http://de.wikipedia.org/wiki/Kaerntner_Nudel) und einen schlauen spruch dazu (“A Dirnd’l, dås nit krendeln kån, kriegt kan Månn)

Comment by Dani — 5. February 2007 @ 22:48

@ Dani: Warum haben wir dann deinen “Krendel-Fähigkeiten” während der Vorbereitung nie ausprobieren dürfen? :-(

Comment by Georg — 7. February 2007 @ 22:58

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